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Fumaderm® positiv bewertet

 

Am 11. September 2002 ist das erweiterte Verzeichnis der als unwirtschaftlich eingestuften Arzneimittel veröffentlicht worden. Es enthält jetzt 2000 Präparate, die nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden dürfen. Der Entwurf dieser Negativliste hatte irrtümlich auch das für die Behandlung schwerer Formen gewöhnlicher Schuppenflechte zugelassene Fumaderm® aufgeführt. Es besteht aus Dimethylfumarat und Ethylhydrogenfumarat. Diese Ester genannten Verbindungen werden aus dem Darm aufgenommen. Für ihre Kombination ist der wissenschaftliche Nachweis der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erbracht. Im Gegensatz dazu fehlen solche Belege bei der reinen Fumarsäure und ihren Salzen, die als „Anti Psoriatikum" von der Amcapharma GmbH in verschiedenen Salben sowie in Produkten der Firma Balneopharm Cohrdes zur äußerlichen und innerlichen Anwendung gegen Psoriasis empfohlen werden. Diese Fumarsäurepräparate sind in dem rechtsgültigen Verzeichnis von der Verordnung auf Kassenrezept ausgeschlossen, während Fumaderm® erstattungsfähig bleibt. Das berücksichtigt auch der im Mai 2003 vorliegende Entwurf zur Positivliste. Sie fasst jene Wirkstoffe zusammen, die gesetzlich Versicherten verordnet werden dürfen. Die Formulierung „Fumarsäure-Derivate, Kombinationen" umschreibt die historisch entstandene Mischung von Salzen der Fumarsäureester in dem Fertigarzneimittel. Nicht positiv bewertet wurden dagegen die unter dem Etikett „Balneopharm" angebotenen Psoriasis-Tabletten. Diese sind seit 30. Juni 2003 nicht mehr im Handel. Die übrigen Erzeugnisse dieser Firma mit reiner Fumarsäure oder deren Natriumsalz gibt es nun als Kosmetika unter der Bezeichnung HanoCutan Hautpflegeserie (Bad, Salbe, Solution).

 

 

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