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Das neue Vitamin D ist das alte

 

Seit November 2000 wird in Deutschland Silkis® angeboten: als das „erste natürliche Vitamin D3" für die örtliche Psoriasis-Behandlung. Die neue Salbe enthält Calcitriol. Diese Verbindung entsteht im Körper, und erst nach der Umwandlung in den hormonähnlichen Stoff kann Vitamin D3 seine Wirkungen entfalten. Dazu gehört, dass es die überstürzte Zellteilung bei Schuppenflechte wieder normalisiert. Unerwünscht ist jedoch ein zu starker Einfluss auf den Kalzium-Stoffwechsel.

 

Um die befürchtete Schädigung der Gefäße und Nieren durch Kalkablagerungen zu verhindern, wurde Calcitriol chemisch geringfügig abgeändert zu Calcipotriol. So sollte das Risiko um das 100- bis 200-fache geringer sein. Diese Substanz kam zur äußerlichen Anwendung 1992 unter dem Namen Daivonex®/Psorcutan® auf den Markt. Es eignet sich allerdings wegen möglicher Hautreizungen nicht für den Gebrauch im Gesicht. Dagegen empfiehlt sich Tacalcitol ausdrücklich auch für solche empfindlichen Bereiche. Die so bezeichnete künstlich hergestellte Substanz ist hierzulande 1996 als Curatoderm® eingeführt worden.

 

Das Dritte im Bunde der Vitamin D-Präparate hebt gegenüber den Konkurrenten seine „sanfte Stärke“ hervor. Warum man sich nun wieder auf das körpereigene Original besonnen hat und welche Vorteile ihm zugeschrieben werden, untersucht ein Bericht in PSO aktuell  1/2001 (März) anhand der wissenschaftlichen Literatur. Ein direkter Vergleich der Wirksamkeit steht noch aus.

 

 

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