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Harnstoff-Therapie

"Mein Hausarzt hat mir zur Behandlung meiner Schuppenflechte an den Armen eine Harnstoff-Salbe, verschrieben, die ich seit 4 Wochen verwende. Ist die Fortsetzung der Behandlung zu empfehlen?"

 

Prof. Dr. Augustin: "Harnstoff wird in der Haut als natürlicher Speicher von Feuchtigkeit benötigt. Bei chronischen Entzündungen der Haut wie Schuppenflechte und Neurodermitis kann er dazu beitragen, dass die Haut geschmeidiger wird und nicht zu stark austrocknet. Als Wirkstoff gegen die Entzündung ist der Harnstoff schwächer, verglichen mit Vitamin D-Präparaten, Teer oder kortisonhaltigen Salben. Wir setzen Harnstoff daher meist in Ergänzung zu wirkstoffhaltigen Salben ein oder in der Nachbehandlung. Im Allgemeinen sollte die Konzentration des Harnstoffs zwischen 5 und 10% liegen. Bei höheren Konzentrationen kann es zu Reizungen der Haut kommen, bei geringeren sind die Effekte evtl. zu schwach. Nach 4 Wochen Anwendung ohne ersichtliche Besserungszeichen würde ich besser auf ein anderes Wirkstoffpräparat wechseln, z.B. mit Calcipotriol, Teer, Cignolin oder einem Corticosteroid. "

 

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