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Haarausfall bei Psoriasis

Meine Hautärztin sagt, ich müsste die Schuppen entfernen, damit die Medikamente wirken könnten. Anfangs habe ich dazu Salicylsäure mit Babyöl 1:1 gemischt auf die Kopfhaut gebracht und zwei Stunden einziehen lassen. Mittlerweile fürchte ich aber, durch diese Behandlung und das häufige Waschen noch mehr Haare zu verlieren. Ist das üblich? Kann ich etwas dagegen tun?

 

Die verständliche Besorgnis istzum Glück unbegründet. In den Psoriasis Herden wachsen die Haare weniger dicht, sie sind feiner und brüchiger, können daher durch dicke Schuppenkrusten leicht abgeknickt werden. Löst man diese z. B. mit der beschriebenen Salicylsäure - Babyöl - Mischung, gehen die von ihnen bereits „verdrängten“ Haare beim Waschen mit aus. Beides ist die Folge der Entzündung und dadurch vermehrter Bildung unvollständig ausgereifter Hornzellen, die als Schuppen in Erscheinung treten. Ausgefallene Haare erneuernsich nur dann nicht wieder, wenn der krankhafte Prozess ihre Wurzeln zerstört. Das kann jedoch eine rechtzeitige und konsequente Therapie verhindern. Psorcutan® und Kortison sind dazu sehr geeignet. Damit die Wirkstoffe zum Grund der Störung in der Kopfhaut vordringen können, müssen vorher unbedingt die Schuppen gründlich entfernt werden, in hartnäckigen Fällen am besten mit Salicylsäure-Öl (mindestens fünf Prozent) unter Duschhaube über Nacht. Das scheint zwar beim morgendlichen Auswaschen den Haarausfall zu verstärken, doch ohne diese vorübergehende „Bereinigung“ riskiert man dauerhaft kahle Stellen. Eine Übersicht zu den Möglichkeiten der Kopfbehandlung brachte PSO aktuell 2/2003, S. 23-28.

 

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