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Auslöser der Schuppenflechte

Die Schuppenflechte ist bei mir nicht immer vorhanden. Manchmal habe ich sie einige Monate lang, dann verschwindet sie wieder für einige Monate. Woran liegt das? Was löst einen Schub aus?

 

Die Hauptprovokateure der Schuppenflechte sind äußerliche Einflüsse wie Verletzungen oder Infektionen durch Bakterien und Viren. Zum anderen spielen auch innerliche Einflüsse wie seelischer Druck, also Stress oder Ärger, sowie Ernährung oder Medikamente eine wichtige Rolle.

 

Natürlich muss nicht jeder Patient fürchten, dass alle diese Triggerfaktoren für ihn eine Gefahr darstellen könnten. Für jeden einzelnen Patienten kommen nur ganz bestimmte Auslöser in Frage.

 

Die Provokationsfaktoren herauszufinden, ist äußerst wichtig, weil Sie damit gleichzeitig wirksame Gegenmittel an der Hand haben. Denn ein großer Teil der auslösenden Faktoren lassen sich meiden. Dabei muss man allerdings wissen, dass es nicht immer einfach ist, zwischen den Entzündungs- und Schuppenherden auf der Haut und der Ursache einen Zusammenhang herzustellen. Denn es können durchaus längere Zeiträume zwischen Ursache und Wirkung liegen. Umgekehrt kann die Ursachensuche aber auch sehr einfach sein. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sich die Psoriasisherde entlang von Schäden an der Haut, wie zum Beispiel Tätowierungen, finden.

 

Typische Auslöser der Psoriasis:

  • äußere Infektionen der Haut durch Viren wie Herpes, Röteln, Masern oder Windpocken; Infektionen der Haut durch Bakterien oder Pilze; außerdem chronische Entzündungsherde
  • innere Infektionen mit Bakterien, vor allem Streptokokken, Hals-, Rachen- und Nebenhöhleninfekte, Entzündungen an Zähnen, Blinddarm, Eierstöcken, Harnwegen und Prostata; Infektionen durch Viren wie Grippe oder auch Befall durch das AIDS-Virus (HIV)
  • Allergien
  • klimatische Bedingungen
  • Medikamente wie zum Beispiel Betablocker, ACE-Hemmer, Lithium, Malariamittel und nichtsteroidale Antirheumatika
  • psychische Einflüsse wie Stress und Ärger
  • physikalische Einflüsse durch Druck oder Zug, Kälte, Erfrierungen, Sonnenbrand, Verbrennungen und andere Verletzungen, Narben, Tätowierungen; auch Übergewicht kann zu Hautverletzungen führen; Köbner-Phänomen
  • chemische Einflüsse durch giftige oder ätzende Stoffe
  • Kosmetika oder auch Salbenbehandlungen
  • Alkohol
  • Rauchen
  • Stoffwechselstörungen, zum Beispiel Diabetes mellitus
  • Hormonschwankungen in der Schwangerschaft, bei der Entbindung oder in den Wechseljahren

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